Mark-Andre Elison
*15. Februar 1981 - +30. Juni 2001

Wir müssen Abschied nehmen von
Mark Elison

Im Herbst 2000 erfuhren wir das Mark Leukämie hat. Das traf uns alle sehr hart. Seitdem kämpfte er einen sehr harten Kampf gegen diese Krankheit. Wir haben versucht ihn bei diesem Kampf zu unterstützen. Doch die Krankheit war stärker. So mußten wir am Donnerstag, den 05.07.2001 um 11:00 Uhr in Arholzen von Mark abschied nehmen

Unser Bauer ist von uns gegangen

Als wir Mark (auch Bauer genannt) kennen lernten, sahen wir einen sehr lebenslustigen, Pflichtbewussten und liebenswerten Menschen vor uns. Anfangs noch etwas zurückhaltend lebte Mark sich sehr schnell in unseren verrückten Haufen ein. Es gab keinen Spaß für den Mark nicht zu haben war. Spontane Partys und Unternehmungen - Mark war immer dabei, sofern es sein Beruf (Landwirt) zu ließ. Als wir zum Beispiel etwas für den 1. Mai 2000 planten, organisierte unser Bauer Trecker und Anhänger. Mit denen wir dann am 1. Mai schön geschmückt durch den Raum Aerzen fuhren. Selbst der Junggesellenabschied meines Mannes vom Vorabend konnte unseren Bauer nicht abschrecken, uns alle mit Trecker und Anhänger durch die Landschaft zu fahren. Selbstverständlich für Mark war es, uns zu zeigen wie schöne enge Wendemanöver man mit diesem Gespann doch fahren kann. An diesen Tag denke ich nun besonders gern zurück, da er in meinen Augen genau zeigt wie lebenslustig Mark doch war. Als wir dann im Herbst 2000 von seiner Leukämie erfuhren, traf uns das alle sehr hart. Doch Mark gab nicht auf. Für uns Freunde war die Situation schwer, denn ein jeder Mensch geht anders mit seinen Gefühlen um. Außerdem mag man ja auch keine Phrasen zum Aufbauen sagen. So versuchte jeder auf seine Art Mark zu unterstützen. Einige arbeiteten an seinem PKW weiter, andere versuchten ihm übers Telefon Mut zu zusprechen. Was ich selber sagen muß, immer schwieriger fiel je länger er im Krankenhaus lag. Leider lag Mark von uns recht weit entfernt im Krankenhaus. So das häufiges Besuchen im Krankenhaus für uns alle nicht einfach war. Schlimmer wurde es, als er später in ein noch weiter entfernteres Krankenhaus kam. Dort hatte er leider auch keinen festen Telefonanschluß mehr. So das nur der Kontakt übers Handy blieb, und Krankenhaus und Handy ist immer eine Schwierigkeit für sich. Dadurch war es die letzte Zeit schwer den Kontakt zu Mark zu halten. Doch im Gedanken waren wir immer bei ihm. Wir hoffen, daß er dies trotz allem gespürt hat.
Mit dieser Beschreibung von Mark und seiner Situation hoffen wir Euch zeigen zu können was Mark für ein Mensch war, wie wir versucht haben ihn zu unterstützen und das uns dieser Abschied besonders schwer fällt.

Zu den Bildern: Bauer hatte ja im Februar Geburtstag und wollte seinen 20sten Geburtstag groß feiern. Daraufhin hatten wir vom Team (wie bei jeden Geburtstag) gesammelt. Er wollte schon immer ein Airbrush auf seinen Vectra haben. Aber durch seine Krankheit hatte er es nie geschafft, das er seinen Geburtstag feiern konnte. Deswegen hatten wir auf einem Team-Treffen (wo er mal wieder zu Hause war) seinen Vectra mit dem Airbrush übergeben. Wie man sehen kann ist er von dieser Aktion sehr gerührt. Auch bei einigen von uns steckte ein Kloß im Hals. Leider konnte er nie viel mit seinem Vectra fahren.

In Gedanken an unser Team-Mitglied Mark-André Elison, der fast ein Jahr lang gegen seine Krankheit gekämpft hat und diesen Kampf zu unserem Bedauern nun leider doch verloren hat. Wir behalten ihn in Erinnerung als einen witzigen, aufgeweckten, arbeitswütigen, unternehmungs-lustigen, lieben und einfach tollen Freund.

Er stand mitten im Leben, hat das Glück angelacht,
uns mit seiner lieben Art viel Freude gemacht.

Er war liebeswert, freundlich, was man herzensgut nennt,
jemand, der gerne hilft, den man auch gerne kennt.

Er war noch zuversichtlich nach dem ersten Befund
Und er glaubte und hoffte, denn es gab keinen Grund.

Von Gerechtigkeit hielt diese Krankheit nicht viel,
sie verfolgte heimtückisch und sinnlos sein Ziel.

All die Untersuchungen, all die Therapien
begannen dem Körper die Kraft zu entziehen.

Doch er wollte kein Mitleid, hatte Löwenmut.
Da, wo er jetzt ist, geht es ihm hoffentlich gut.

Er hat sich auf so vieles in seinem Leben gefreut,
dass er dies nicht mehr erlebt hat, tut uns mehr als leid.

Das Grab längst verschlossen, die Schmerzen vergehen,
die Tränen vergossen, das kann keiner verstehen.

Die Zeit bringt Vergessen, doch was auch immer wird sein,
er lebt in Gedanken und in diesem Reim.

WIR WERDEN DICH NIE VERGESSEN, DENN WIR TRAGEN DICH IN UNSEREN HERZEN!!!!!